Oder wie die Panameños auch oft nur sagen: "Buenas".
Ich bin jetzt seit Freitag Abend hier in Panama. Zuerst war ich auf dem Arrival-Camp in Panama City mit den anderen deutschen Austauschschülern.
Wir sind um Ca. 9:00 Uhr abends (local Time) dort angekommen und haben dann sofort zu spüren bekommen wie sehr sich das Wetter zu dem in Deutschland unterscheidet. Die Luftfeuchtigkeit ist nach meinem Empfinden extrem hoch.
Am Sonntag sind wir dann in kleinen Gruppen mit öffentlichen Bussen zu unseren Gastfamilien gefahren. Ich war wirklich froh das ich nicht alleine war! Ich mag die anderen Austauschschülern auch wirklich sehr.
Hier angekommen hat man sofort gemerkt das einiges anders ist als in Deutschland. Die Menschen lieben es zu Hupen und vor allem in der Hauptstadt gilt wohl die Regel: "Wer zuerst und am meisten hupt hat Vorfahrt." Ich habe bisher auch noch kaum jemanden gesehen der sich wirklich anschnallt. Wenn man die Straße überqueren möchte muss man auch besonders aufpassen. Die Fußgänger Ampel zeigt mit einem sich bewegenden Männchen und einer Sekundenanzeige an, welche von 15 Sekunden herunterzählt ob man die Straße überqueren darf. Je weniger Sekunden verbleiben, desto schneller läuft das Männchen. Es kann jedoch auch mal sein das die 15 Sekunden schneller vorbeigehen, weil es nur bis 13 zählt und wieder auf rot schaltet. Also sollte man trotzdem acht geben ;)
Man fährt hier sehr viel mit Bussen. Diese sind jedoch auch anders als in Deutschland. Man steigt ein, in den sowieso schon überfüllten Bus, schnappt sich noch einen Platz und falls keiner mehr zur Verfügung steht muss man eben stehen bleiben. Ich jedoch kann nicht in dem Bus gerade stehen, da er mir einfach zu niedrig ist. Für mich hat das aber trotz alle dem einen gewissen Charme, da sich darüber niemand Sorgen oder besondere Gedanken macht. Auch die Türe muss man selbst zuziehen oder es wird von dem Fahrer mit einem Seil gemacht. Am Ende der Fahrt streckt man dem Fahrer einfach Geld hin und geht. Wie viel eine Fahrt kostet hab ich jedoch noch nicht herausgefunden. ;)
Die meisten Panameños sind wirklich sehr nett und fangen sofort an mit einem zu reden. Das aussprechen meines Namens stellt sich auch als ein größeres Problem als gedacht heraus, da man das "R" am Anfang rollt und das j oft als "ch" ausgesprochen wird. :D von meinem Nachnamen möchte ich erst garnicht anfangen da es bei ihnen kein "ö" gibt. 😄
Außerdem sind sie wirklich von hellen Haaren und blauen Augen fasziniert. :D
"The only time you run out of chances is when you stop trying."
Saludos,
Ronja



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